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17.01.2017 | Rhens

Neujahrsempfang am 15.01.2017 in Rhens

Hans Nick, StBgm Raimund Bogler, Herbert Knopp, Olaf Konopka, Rolf Nonninger, Jörg Schüller, Katja Schüller

Ehrung Stiftung Rhenser Kulturbesitz

Am vergangenen Sonntag fand wieder der jährliche Neujahrsempfang für geladene Gäste im Alten Rathaus statt. Viele Stadtratsmitglieder, Vereinsvorsitzende, Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.
In seiner Rede ließ der Stadtbürgermeister das alte Jahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf 2017.
Er begrüßte die Gäste mit einem chinesischen Sprichwort:
„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen.“
Er wies daraufhin, dass wir uns den Wind nicht aussuchen können, sondern uns den Herausforderungen, der sich wandelnden Rahmenbedingungen der Gesellschaft einfach stellen müssen. Das heißt: Den Wandel als Rückenwind positiv und produktiv zu nutzen, oder stehen zu bleiben und damit den Anschluss zu verpassen.
Er stehe für das erste, aber nur in verkraftbaren Schritten für alle, damit niemand in Rhens „vom Winde verweht“ wird.
Er bemerkt, das Veränderungen auch bedeutet, neue Wege zu beschreiten und neue Chancen zu nutzen. Dies gelingt durch Kooperation, Zusammenarbeit und die Entwicklung eines großen  Gemeinschaftsgefühls. Es müssen alle mitgenommen werden für das gemeinsame Ziel der Stadt Rhens.

Ein weiteres Zitat von Sir William Ward folgt: „Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass er dreht, der Realist richtet das Segel aus.“
Die Segel richtig setzen, das möchten er und alle für unsere Stadt Rhens.
Er teilte weiter mit, dass der Bebauungsplan Gewerbegebiet Rhens Süd II auf den Weg gebracht wurde und Rechtskraft erlangt hat. Somit ist der Weg frei für den Bau des neuen DM Drogeriemarktes, der in dieser Woche genehmigt wird.
Der neue Hybrid-Sportplatz wurde fertiggestellt und an den TUS in einer Feierstunde übergeben. Sitzbänke wurden an verschiedenen Bushaltestellen aufgestellt und die Toilettenanlage in den Rheinanlagen gestrichen und mit neuen Eingangstüren ausgestattet. Am Sanitärgebäude 1 des Jugendzeltplatzes wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt und vor allem die Dachdeckung erneuert. Der Jugendraum in der evangelischen Kirche in der Bahnhofsstraße wurde unter Leitung von Harvey Kerschbaumer, Christoph Lief und Esther Ott hergerichtet. Ein neuer Billardtisch wurde von der Stadt geordert, neue und gebrauchte Möbel laden nun zum Verweilen ein. Begleitet wurde diese Maßnahme von der 2. Beigeordneten Katja Schüller. Eine Einigung für die schadhafte Mainzer Straße konnte erzielt werden. Die schadhaften Stellen in der Straße wurden flächendeckend erneuert. Die Unebenheiten und Wellen, bleiben wegen der Regenwasserführung. Die schadhafte Hochstraße, ein weiterer Prozessfall in der Stadt Rhens, ist noch nicht endgültig gewonnen. Ende Januar trifft sich das Gericht, um ein Urteil zu sprechen. Auch bei der BUGA soll Rhens eingebunden werden. Die VG Rhein-Mosel lässt eine Machbarkeitsstudie für die Ortsgemeinden Rhens-Brey-Spay erstellen. Ideen, wie Rhens sich einbringen kann, sind vorhanden. Die Beleuchtung der Rheinanlagen und der Stadtmauer sind Teil davon und schon realisiert. Das Büro StadtLandPlus aus Boppard hat einen Master Plan für die 3 Rheingemeinden erstellt, der in einigen Punkten umgesetzt werden kann.
Die CDU Stadtratsfraktion hat sich in mehreren Sitzungen Gedanken über die schlechte finanzielle Situation der Stadt gemacht und wie sie verbessert werden kann. Eine Arbeitsgruppe hat sich gefunden, die eine Zusammenstellung von Projekten wie Windkraft, Photovoltaikfelder und Flächen für Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, erörtern wird.
Das Ergebnis wurde der SPD Stadtratsfraktion in einer gemeinsamen Fraktionssitzung mitgeteilt. In beiden Fraktionen wird über die weitere Vorgehensweise beraten.
Ein weiteres Thema war der Friedhof Rhens. Dieser hat Altlasten, sprich abgelaufene Gräber von 20 – 30 Jahren. Eine Arbeitsgruppe, gebildet aus beiden Stadtratsfraktionen, hat sich an die Arbeit gemacht und entwickelt einen neuen Aufteilungsplan von Urnen- und normalen Grabfeldern. Eine neue Friedhofsordnung soll 2017 erstellt werden.
Danach präsentierte der 1. Beigeordnete Jörg Schüller noch einige Fotos, von Ereignissen aus 2016 in Rhens.
Als nächstes stand die Verabschiedung einiger Mitstreiter und langjähriger Unterstützer der Stadt Rhens an.                                           

Aus dem Stiftungsrat Rhenser Kulturbesitz wurden Hans Nick, Rolf Nonninger, Horst Rausch und Herbert Knopp verabschiedet. Ihnen wurden ein Weinpräsent und eine Urkunde überreicht.

Ebenfalls sollten die Techniker Paul Ott und Georg Wöllner, die seit Jahrzehnten die Stadt und die Vereine begleitet haben, verabschiedet werden. Leider konnten beide an der Veranstaltung krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

Als weitere Gäste erschienen die Sternsinger und baten um eine Spende.

Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Jugendorchester des Musikvereins Concordia Rhens unter der Leitung von Elisabeth Thiel umrahmt. 

Bei Schnittchen und Getränken wurden noch bis spätnachmittags gute Gespräche geführt.

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister