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25.10.2019 | Rhens

Jagdverpachtung in Rhens am Rhein

Zum 01.04.2020 sind die Jagdnutzungen des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Rhens als Jagdbogen I, II, und III als Hochwildrevier auf die Dauer von 8 Jahren zu verpachten.
Der ca. 304 ha. große Jagdbogen Rhens I mit einer bejagbaren Fläche von 269 ha. liegt im Bewirtschaftungsbezirk für Rotwild zwischen der Gemarkungsgrenze zu Koblenz, dem Rhein, dem Mühlental und der Gemarkung Waldesch. Etwa 35% der bejagbaren Fläche sind bewaldet.
Der ca. 430 ha. große Jagdbogen Rhens II mit einer bejagbaren Fläche von 356 ha. liegt im Bewirtschaftungsbezirk für Rotwild  südlich des Mühlentals, westlich des Rheins und nördlich der Gemarkungsgrenze zu Boppard. Etwa 40% der bejagbaren Fläche sind bewaldet.
Der ca. 601 ha große Jagdbogen Rhens III mit einer bejagbaren Fläche von 587 ha. liegt im Bewirtschaftungsbezirk für Rotwild, grenzt an die Gemarkungen Boppard und Waldesch und liegt im Südwesten des Jagdbezirks. Etwa 30% der bejagbaren Fläche sind bewaldet.
Die Übernahme des Wildschadens in vollem Umfang entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen wird erwartet.
Die Verpachtung erfolgt im Wege der öffentlichen Ausbietung durch Einholung schriftlicher Gebote. Die schriftlichen Gebote sind im verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Jagdverpachtung Rhens, Jagdbogen I, II oder III bis spätestens Montag, 02.12.2019, 14:00 Uhr bei der Stadt Rhens, Hochstraße 15, 56321 Rhens ( Altes Rathaus ) einzureichen. Die Öffnung der Angebote erfolgt am 02.12.2019 unmittelbar nach 14:00 Uhr im Sitzungsaal im 1. Stock des alten Rathauses in Rhens. Der Verpächter ist weder an das Höchstgebot gebunden, noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet.
Die Verpachtung erfolgt ohne Gewähr auf den Wildbestand und die Größe der bejagbaren Fläche.
Die Pachtbedingungen liegen in der Zeit vom 04.11.2019 bis einschließlich 02.12.2019 12:00 Uhr bei der Stadt Rhens, Hochstraße 15, 56321 Rhens während der Dienststunden zur Einsichtnahme bzw. zur Abholung aus. Sie können dort auch postalisch oder per E-Mail unter stadt@rhens.de angefordert werden. Zur Anwendung kommt der Musterpachtvertrag des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz.
Die Abgabe eines Gebots gilt gleichzeitig als Anerkennung der Pachtbedingungen. Dem Pachtgebot ist die Bestätigung der Jagdpachtfähigkeit nach § 14 Abs. 5 Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz und der Nachweis der Höchstflächenbegrenzung nach § 14 Abs. 3 Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz beizufügen.
Die Höhe der zu vereinbarenden Jagdpacht versteht sich als Nettopacht zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Weiter Auskünfte bezüglich der Revierbeschaffenheit und eventuelle Revierbesichtigungen können telefonisch oder per E-Mail mit der Stadt Rhens vereinbart werden.

Rhens, den 25.10.2019   

Raimund Bogler
Stadtbürgermeister