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10.09.2018

Rhenser Stadtfest 2018 – ein gelungenes Fest für die Bürgerinnen und Bürger

alle Fotos: Thomas Bergmann

     
Das 3-tägige Rhenser Stadtfest 2018 hat in diesem Jahre viele Bürgerinnen und Bürger auf den Marktplatz gelockt. Lediglich der Freitag, war etwas weniger besucht, was sicherlich an den stetig sinkenden Temperaturen gelegen hat.  Die Nachtwächterführung zu Beginn fand guten  Zuspruch und die „Rhein-Mosel-Big-Band sorgte für beste Unterhaltung der Gäste. Samstags erfreute auch viele das Angebot einer Nachtwächterführung für Kinder mit Eltern. Ab 20 Uhr legte erstmalig ein „DJ“ auf und sorgte so für gute Partystimmung, mit Musik für jeden Geschmack. Es war eine tolle Stimmung auf dem Platz und erst als die Musik verstummte, wurde der Marktplatz langsam leerer. Bestes Wetter für das Stadtfest gab es am Sonntag. Die Tradition eines „Frühschoppens“ ist vielerorts verloren gegangen. Beim Stadtfest gibt es den Frühschoppen noch, in diesem Jahr musikalisch begleitet vom Fanfarenzug Rhens.
Höhepunkt des Tages war die 7. „Rhenser Baumsägestadtmeisterschaft“. Zu Beginn des Wettkampfs gab es einige praktische Tipps von Förster Dieter Kaul.
7 Herrenteams und 4 Damenteams hatten sich zur Teilnahme gemeldet. Bei den Damen verteidigten die amtierenden Stadtmeister des Vorjahres, das Team Ruth Rausch und Kathrin Lehmann vom „Mandolinenclub Hirundo“ erfolgreich ihren Titel. Sie wurden bisher noch bei keiner Veranstaltung besiegt. Platz 2 ging an das Team der „KG Rhens“ mit Heidi Hammes und Esther Ott und den 3. Platz belegten das Team „CDU Frauenpower“ in der Zusammensetzung Anne Roy und Katharina Mallmann.
Bei den Herren war es ähnlich. Die Stadtmeister des Vorjahres „Team Terminators“ mit Frank Lehmann und Gerd Weinand waren erneut siegreich und machten das „Triple“ perfekt. Um den           2. Platz gab es ein „Sägestechen“ zwischen den Teams „SIDO“ (Khalil Sido und Ahmed Sido) und dem Team vom „TuS Rhens“, in dem Jipp Probst und Reinhard Freling angetreten sind. Zeitgleich im 1. Durchgang, musste sich das TuS-Team bei dem Stechen dann geschlagen geben.
Bei der letzten Verlosung gab es im Anschluss nochmals schöne Preise zu gewinnen.
Mit der Siegerehrung der „Baumsäge-Stadtmeisterschaft“ endete das 15. Rhenser Stadtfest.

Die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ dankt allen Gästen aus Nah und Fern für den Besuch und allen Sponsoren für die Unterstützung. Für die Organisation und Durchführung des Stadtfestes waren wieder viele helfende Hände erforderlich, die namentlich nicht alle genannt werden können. Auch Ihnen sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Die Sperrung der Durchfahrt über den Marktplatz führt oft zu Ärger und Unverständnis, ist aber nicht zu vermeiden.

Es wurde versucht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sie sich, wie auch die Lärmbelästigungen nicht ganz vermeiden. Das Wichtigste jedoch ist in der heutigen Zeit, dass alles friedlich geblieben ist und es die Besucher unseres Stadtfestes wieder einmal verstanden haben, auf dem Stadtfest ordentlich zu feiern.

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister und Thomas Bergmann von der Interessengemeinschaft" Rhenser Stadtfest"

08.02.2018

Unsere Kassen sind stets leer, drum musste Robin Hood jetzt her…..

Unter diesem Motto fand die diesjährige Karnevalsveranstaltung im Alten Rathaus statt.
Pünktlich um 11:11 Uhr stürmten die Möhnen und ihre Zuschauer das gut verteidigte Rathaus.
Doch die Stadt war gerüstet!
Das Rathaus war wie eine Burg gesichert und nur nach Einsatz aller Charmeoffensiven der Möhnen wurde dem närrischen Volk Einlass gewährt.
Trotzdem hatten es der Bürgermeister und sein 1. Beigeordneter Jörg Schüller den Möhnen nicht leicht gemacht und den Stadtschlüssel gut verteidigt. Im ersten Spiel musste die 2. Vorsitzende der Möhnen Roswitha Frickel ihr können als Bogenschiesserin unter Beweis stellen. Hierbei ging sie gegen den Bürgermeister souverän in Führung. Beim anschließenden Degenfechten gegen Jörg Schüller konnte leider ebenfalls kein Sieg durch die Stadt verzeichnet werden. Selbst beim Bierkrug stemmen hatten die Möhnen die Nase vorn und gewannen auch dieses Spiel. Auch der Rhenser Prinz „Frank I. von der Saar bis off die Brück“, der uns mit seinen Pagen besuchte, wollte die Stadt ebenfalls nicht unterstützen.
Danach musste selbst der Bürgermeister einsehen, dass er geschlagen war und übergab dann den Schlüssel an die Möhnen.
Weiterhin wurde mit viel Gesang und Spaß weiter gefeiert. Bevor man sich auf den Weg machte, um nachmittags am Umzug teilzunehmen, wurden noch das Spayer Prinzenpaar „Bernd I. und Petra I. von der närrischen Sippe“ und Bürgermeister Peter Heil mit seiner Frau im Rathaus begrüßt.

Auf diesem Wege möchte ich allen Helferinnen und Helfern für diese tolle Session danken, die auch uns sehr viel Spaß bereitet hat.

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

Bürgerempfang am 21.01.2018 im Kaisersaal in Rhens

Am vergangenen Sonntag fand der 1. Rhenser Bürgerempfang im Kaisersaal in Rhens statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Rhens waren der Einladung gefolgt.  
In seiner Rede ließ der Stadtbürgermeister das alte Jahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf 2018.
Das Jugendorchester des Rhenser Musikverein Concordia unter der Leitung von Pascal Arenz unterhielt die Gäste genauso wie die Rhenser Sängerin Helen Leahey, die mit Begleitung auftrat.
Guido Schultes erhielt von Stadtbürgermeister Raimund Bogler das kleine Stadtsiegel und wurde für sein langjähriges Engagement in diversen Vereinen gewürdigt. Der diesjährige Karnevalsprinz Prinz Frank I. „von der Saar off die Bröck“ hatte mit seinen Pagen ebenfalls den Weg in den Kaisersaal gefunden und wurde gerne dort begrüßt.
Wie jedes Jahr besuchten die Sternsinger die Veranstaltung und baten um eine milde Gabe.  
Zur weiteren Unterhaltung trug eine Fotovorführung bei, welche von dem 1. Beigeordneten Jörg Schüller präsentiert wurde und einige Inspirationen aus Rhens, die 2017 entstanden sind, zeigten.
Bei einem Imbiss mit Getränken wurden noch viele anregende Gespräche geführt.
Die gelungene Veranstaltung endete spätnachmittags und wird bestimmt in den nächsten Jahren an dieser Stelle wiederholt.

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

Stadtfest 2017 – Ein gelungenes Fest für die Bürgerinnen und Bürger

alle Fotos Thomas Bergmann

3 Tage feierten die Rhenser ihr Stadtfest rund ums Alte Rathaus. Getrübt wurde die durchweg gute Stimmung lediglich vom verregneten Samstag. Allerdings gab es in der  Historie des Stadtfestes immer wieder Regentage und diese Tage gehören fast schon (leider) dazu. Das Stadtfest begann am Freitag etwas verhalten und  Nachtwächter Johann Hüter stand zunächst ziemlich einsam um 18.00 Uhr vor dem Rathaus. Durch gezielte Ansprache konnten noch einige Besucher zur Teilnahme begeistert werden und eine ansehnliche Gruppe zog anschließend durch die Straßen von Rhens. Die Besucher kamen am Freitagabend spät, aber sie kamen und pünktlich zur Verlosung hatte sich der Platz gut gefüllt. Der Musikverein „Rheinhöhe Karbach“ sorgte den ganzen Abend über für beste Unterhaltung.
Schon am Samstagnachmittag hingen dunkle Wolken am Rhenser Himmel. Geöffnet haben sie sich dann gegen 19.00 Uhr und leider dafür gesorgt, dass viele Bürgerinnen und Bürger erst gar nicht zum Stadtfest auf den Marktplatz kamen. Die Stadtführung für Kinder mit ihren Eltern fand auch in diesem Jahr guten Zuspruch. Albrecht Ruech bot beste Unterhaltungsmusik für Jung und Alt an und trotz des nassen Wetters war die Stimmung auf dem Platz gut.
Der Sonntag entschädigte dann die Standbetreiber und auch die Besucher für den Samstag. Dass die Rhenser den  „Frühschoppen“ beherrschen, haben sie in diesem Jahr bewiesen. Die Bänke waren gut besetzt und der Musikverein „Concordia Rhens“ sorgte mit einem bunten Strauß an Musikstücken für eine hervorragende musikalische Umrahmung.
Um 11.00 Uhr stand eine Führung mit dem  Stadtführer Franz-Josef Schmillen aus Anlass des „Tages der offenen Denkmäler“  auf dem Programm.
Höhepunkt des Stadtfestes war die 6. „Rhenser Baumsäge-Stadtmeisterschaft“. 7 Herren- und 5 Damenmannschaften sägten mal wieder eifrig auf Zeit. Zuvor gab es Informationen, Tipps und Sicherheitshinweise von Förster Dieter Kaul, der zusammen mit seinen Söhnen den reibungslosen Ablauf garantierte. Moderiert vom 1. Beigeordneten der Stadt Rhens, Jörg Schüller, war es für alle Teilnehmer ein Riesenspaß. Die Stadtmeister aus dem Jahr 2016 Frank Lehmann und Gerd Weinand konnten bei den Herren ihren Titel erfolgreich verteidigen. Sie spenden den Ertrag aus dem Gewinn, einem 30-Liter Fass Bier, an den DRK-Ortsverein Rhens.  Platz 2 ging an Jipp Probst und Reinhard Frieling. Den 3. Platz belegten Harvey Kerschbaumer und Marius Adolphs.
Bei den Damen hat es ebenso für die erneute Titelverteidigung von Ruth Rausch und Kathrin Joras gereicht. Die Entscheidung war knapp, denn die Zweitplatzierten Heidi Hammes und Esther Ott waren stark und lagen nur acht Sekunden hinter dem Siegerteam. Den 3. Platz erkämpfte sich das Team „Nervensägen“ mit  Nicole Dengel und Sandra Schulz-Utermöhl.
Mark Travis als Zauberer „Fix“ zog nach der „Baumsäge-Stadtmeisterschaft“ die Kinder  in seinen Bann. Es hieß nicht nur zuhören, sondern auch mitmachen! Für die Kleinen ein Riesenspaß.
Die Preise der  3. Verlosung fanden schnell ihre Gewinner. Ein Zeichen dafür, dass viele Besucher auf dem Platz waren. 

Zum Abschluss des Stadtfestes erhielten die Gewinner der „Baumsäge-Stadtmeisterschaft“ ihre Urkunden und Preise überreicht. Claudia Nonninger vom „Wander- und Mandolinenclub Hirundo“ dankte allen Gästen für ihren Besuch und sagte: „Wir freuen uns schon auf das Stadtfest 2018!“

Die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ dankt allen Sponsoren für die große  Unterstützung.

Ein Dankeschön geht an die Freiwillige Feuerwehr Rhens für die alljährliche Hilfe beim Anbringen der Festbeleuchtung. Nicht zu vergessen sind die beiden Stadtführer Joachim Forg und Franz-Josef Schmillen. Vielen Dank an Frau Klee von der Tourist-Info der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, an die städtischen Arbeiter sowie an Frau Britta Hillen vom Büro des Stadtbürgermeisters.

Ohne die vielen genannten und ungenannten Unterstützer wäre die Ausrichtung des Stadtfestes sicher kaum möglich gewesen.

Thomas Bergmann von der Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ und Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

Stadt zeichnet verdiente Sportlerinnen und Sportler aus

Am Donnerstag, 27.04.2017 fand die jährliche Sportlerehrung im Alten Rathaus statt.  Stadtbürgermeister Raimund Bogler begrüßte über 40 Sportlerinnen und Sportler und zeichnete sie mit einer Urkunde aus. Bei der Feierstunde waren neben dem TUS-Vorsitzenden Hans-Josef Probst, der Abteilungs- und Übungsleiter der Leichtathletik Richard Vogt, Betreuer und Eltern anwesend.

Raimund Bogler gratulierte allen Turnerinnen, Leichtathleten und Fußballern für ihre erreichten Erfolge im Jahr 2016 und überreichte die Sportehrenurkunden der Stadt Rhens. Dieses Jahr war auch Philipp Vogt anwesend, der Deutscher Meister in den Mehrkampfmeisterschaften M30+ und Deutscher Meister mit der  Mannschaft im Schleuderball und Steinstoßen wurde. Ein Dank ging auch an die Betreuer und Eltern, ohne deren Zutun auch manch sportlicher Erfolg nicht möglich wäre. Ein herzliches Dankeschön sprach der Stadtbürgermeister dem Vorsitzenden des TUS-Vereins aus und dankte für die engagierte Vereinsarbeit. 

Richard Vogt stellte die einzelnen Sportlerinnen und Sportler vor und erläuterte die Erfolge jedes einzelnen. In diesem Jahr gehörten darunter auch die Fußballmannschaften „E Jugend“ und „A Junioren“, die beide für den 2. Platz in der Leistungsklasse Koblenz geehrt wurden. 

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

Rhenser Eierspende am Ostermontag

Zum 29. Mal fand am Ostermontag die traditionelle Rhenser Eierspende statt. Nach der Messe  fanden sich viele Kinder und Eltern vor der Pfarrkirche St. Theresia ein. Aufgrund des schlechten Wetters ging der Umzug, leider ohne musikalische Begleitung, mit den Osterhasen und dem Stadtbürgermeister auf direktem Weg ins Alte Rathaus.
Hier begrüßte der Stadtbürgermeister die Kinder mit ihren Eltern sowie Uta David und Ruth Forg. Diese trugen die Geschichte der Agnes von Flören vor, auf die der alte Brauch der Beschenkung der Rhenser Kinder mit Ostereiern zurückgeht.
Bedingt durch das schlechte Wetter musste leider auch der bekannte Eierlauf am Marktplatz ausfallen, der im Kindergarten im Laufe der Woche nachgeholt wird.  
Die Rhenser Eierspende war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ich danke allen, die zu deren Gelingen beigetragen haben, insbesondere Ruth Forg, Joachim Forg, Uta David, Norbert Bach, Guido Schultes, Alois Thiel, Boris Lamberz und den Osterhasen. Ein besonderes Wort des Dankes gilt dem Rhenser Mineralbrunnen und der Sparkasse Koblenz für die seit Jahren gewährte Unterstützung.

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

Neujahrsempfang am 15.01.2017 in Rhens

Am vergangenen Sonntag fand wieder der jährliche Neujahrsempfang für geladene Gäste im Alten Rathaus statt. Viele Stadtratsmitglieder, Vereinsvorsitzende, Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.
In seiner Rede ließ der Stadtbürgermeister das alte Jahr Revue passieren und gab einen Ausblick auf 2017.
Er begrüßte die Gäste mit einem chinesischen Sprichwort: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen.“
Er wies daraufhin, dass wir uns den Wind nicht aussuchen können, sondern uns den Herausforderungen, der sich wandelnden Rahmenbedingungen der Gesellschaft einfach stellen müssen. Das heißt: Den Wandel als Rückenwind positiv und produktiv zu nutzen, oder stehen zu bleiben und damit den Anschluss zu verpassen. Er stehe für das erste, aber nur in verkraftbaren Schritten für alle, damit niemand in Rhens „vom Winde verweht“ wird. Er bemerkt, das Veränderungen auch bedeutet, neue Wege zu beschreiten und neue Chancen zu nutzen. Dies gelingt durch Kooperation, Zusammenarbeit und die Entwicklung eines großen  Gemeinschaftsgefühls. Es müssen alle mitgenommen werden für das gemeinsame Ziel der Stadt Rhens.
Ein weiteres Zitat von Sir William Ward folgt: „Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass er dreht, der Realist richtet das Segel aus.“ Die Segel richtig setzen, das möchten er und alle für unsere Stadt Rhens. Er teilte weiter mit, dass der Bebauungsplan Gewerbegebiet Rhens Süd II auf den Weg gebracht wurde und Rechtskraft erlangt hat. Somit ist der Weg frei für den Bau des neuen DM Drogeriemarktes, der in dieser Woche genehmigt wird. Der neue Hybrid-Sportplatz wurde fertiggestellt und an den TUS in einer Feierstunde übergeben. Sitzbänke wurden an verschiedenen Bushaltestellen aufgestellt und die Toilettenanlage in den Rheinanlagen gestrichen und mit neuen Eingangstüren ausgestattet. Am Sanitärgebäude 1 des Jugendzeltplatzes wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt und vor allem die Dachdeckung erneuert. Der Jugendraum in der evangelischen Kirche in der Bahnhofsstraße wurde unter Leitung von Harvey Kerschbaumer, Christoph Lief und Esther Ott hergerichtet. Ein neuer Billardtisch wurde von der Stadt geordert, neue und gebrauchte Möbel laden nun zum Verweilen ein. Begleitet wurde diese Maßnahme von der 2. Beigeordneten Katja Schüller. Eine Einigung für die schadhafte Mainzer Straße konnte erzielt werden. Die schadhaften Stellen in der Straße wurden flächendeckend erneuert. Die Unebenheiten und Wellen, bleiben wegen der Regenwasserführung. Die schadhafte Hochstraße, ein weiterer Prozessfall in der Stadt Rhens, ist noch nicht endgültig gewonnen. Ende Januar trifft sich das Gericht, um ein Urteil zu sprechen.
Auch bei der BUGA soll Rhens eingebunden werden. Die VG Rhein-Mosel lässt eine Machbarkeitsstudie für die Ortsgemeinden Rhens-Brey-Spay erstellen. Ideen, wie Rhens sich einbringen kann, sind vorhanden. Die Beleuchtung der Rheinanlagen und der Stadtmauer sind Teil davon und schon realisiert. Das Büro StadtLandPlus aus Boppard hat einen Master Plan für die 3 Rheingemeinden erstellt, der in einigen Punkten umgesetzt werden kann.

Die CDU Stadtratsfraktion hat sich in mehreren Sitzungen Gedanken über die schlechte finanzielle Situation der Stadt gemacht und wie sie verbessert werden kann. Eine Arbeitsgruppe hat sich gefunden, die eine Zusammenstellung von Projekten wie Windkraft, Photovoltaikfelder und Flächen für Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, erörtern wird.
Das Ergebnis wurde der SPD Stadtratsfraktion in einer gemeinsamen Fraktionssitzung mitgeteilt. In beiden Fraktionen wird über die weitere Vorgehensweise beraten.

Ein weiteres Thema war der Friedhof Rhens. Dieser hat Altlasten, sprich abgelaufene Gräber von 20 – 30 Jahren. Eine Arbeitsgruppe, gebildet aus beiden Stadtratsfraktionen, hat sich an die Arbeit gemacht und entwickelt einen neuen Aufteilungsplan von Urnen- und normalen Grabfeldern. Eine neue Friedhofsordnung soll 2017 erstellt werden.
Danach präsentierte der 1. Beigeordnete Jörg Schüller noch einige Fotos, von Ereignissen aus 2016 in Rhens.
Als nächstes stand die Verabschiedung einiger Mitstreiter und langjähriger Unterstützer der Stadt Rhens an.                                         

Aus dem Stiftungsrat Rhenser Kulturbesitz wurden Hans Nick, Rolf Nonninger, Horst Rausch und Herbert Knopp verabschiedet. Ihnen wurden ein Weinpräsent und eine Urkunde überreicht. Ebenfalls sollten die Techniker Paul Ott und Georg Wöllner, die seit Jahrzehnten die Stadt und die Vereine begleitet haben, verabschiedet werden. Leider konnten beide an der Veranstaltung krankheitsbedingt nicht teilnehmen.
Als weitere Gäste erschienen die Sternsinger und baten um eine Spende. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Jugendorchester des Musikvereins Concordia Rhens unter der Leitung von Elisabeth Thiel umrahmt.
Bei Schnittchen und Getränken wurden noch bis spätnachmittags gute Gespräche geführt.

Rückblick auf das 13. Rhenser Stadtfest 2016

Foto: Thomas Bergmann, DRK Rhens

 „Die Rhenser Bürgerinnen und Bürger verstehen es, zu feiern.“ Das waren die  Begrüßungsworte von Jörg Schüller, dem 1. Beigeordneten der Stadt Rhens am Sonntag.

Er hatte Recht. 3 Tage lang wurde in Rhens gefeiert und dass völlig ungewöhnlich bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 30 Grad. Der Projektchor des Rhenser Männerchors und anschließend der Männerchor Rhens zusammen mit dem Männerchor „Baybachtal“ unterhielten die Festbesucher zu Beginn des Stadtfestes am Freitagabend. Bevor der Musikverein „Concordia Rhens“ für gute Stimmung sorgte, kam es zu einer Scheckübergabe des Fördervereins „Rhenser Sportanlagen“ zur Mitfinanzierung der „Jakob Vogt Sportanlage“ an  Stadtbürgermeister Raimund Bogler.

Am Samstag zog Nachtwächter Johann Hüter mit Kindern und deren Eltern durch die historischen Winkel der Stadt und musste so manche Frage beantworten. Als Musikband hatten die Organisatoren an diesem Abend „T N O“ verpflichtet.

Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen. Zur Mittagszeit konnten sich die Besucher mit einem Erbseneintopf stärken. Das Kuchenbuffet im „Alten Rathaus“ war ebenfalls eröffnet. Ab 14.00 Uhr konnten sich die Kinder schminken lassen.  Um 14.30 Uhr gab es dann die 5. „Rhenser Baumsäge-Stadtmeisterschaft“, für die sich insgesamt 13 Teams gemeldet hatten. Nach den einleitenden Worten von Moderator Guido Schultes und Förster Dieter Kaul sowie des 1. Beigeordneten Jörg Schüller starteten die Damenteams. Erneut war das Team vom Mandolinenclub mit Ruth Rausch und Kathrin Joras nicht zu schlagen. Bereits zum 5. Mal haben sie ihren Titel erfolgreich verteidigt. Platz 2  ging an das Team  „KG1“ der Rhenser Karnevalsgesellschaft mit Heidi Hammes und Annalena Schubach. Den 3. Platz belegten Jutta Frickel und Dajana Schlosser vom Team“ DRK Rhens 1“.

Bei den Männern gab es wieder keine Titelverteidigung. Stadtmeister wurde Frank Lehmann und Gerd Weinand vom Team „Streichholz“,  gefolgt von den „Präsidenten der Karnevalsgesellschaft“, Guido Schultes und Paul Ott. Platz 3 erreichte das Team „Die Kurzentschlossen“, mit Jörg Bergmann und Patrick Zeis.

 Nächster Programmpunkt war die Versteigerung von 7 Bildern, gemalt von den Kindern der KiTa Rhens. Der Förderverein freute sich über 270,-- € Einnahmen, die zum Kauf eines Blockhauses verwendet werden. Als Thomas Mohr, der Initiator der Spendenaktion für die Beschaffung eines Nass- und Trockensaugers für die Freiwillige Feuerwehr Rhens, einen Scheck von fast 4.500,-- € an den Wehrführer Ramon Mihalitis überreichen konnte, wurde dies mit einem großen Applaus bedacht.

Um 18.00 Uhr gab es als Abschluss des Stadtfestes die Siegerehrung der „Baumsäge-Stadtmeisterschaft und die Übergabe der Urkunden und Preise an die Siegerteams.
Das Gewinnerteam bei den Männern spendete nochmals 200,-- € an die Freiwillige Feuerwehr.
An allen 3 Tagen gab es eine Verlosung mit insgesamt 80 Preisen, die alle von Unternehmen aus Nah und Fern gestiftet worden sind. Der Losverkauf dient zur Abdeckung der Kosten.

An allen 3 Festtagen war der Marktplatz gut besucht.
Die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, bei allen Sponsoren, beim Nachtwächter Johann Hüter, bei der Familie Dieter Kaul sowie den Marktbeschickern, die den Standort verlagert haben, außerdem bei der Freiwilligen Feuerwehr Rhens, beim Büro des Stadtbürgermeisters und den städtischen Arbeitern. Für die Verkehrseinschränkungen an allen 3 Festtagen bitten wir die Anwohner sowie die Fahrgäste der Linienbusse um Verständnis. 

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister


Stadt zeichnet verdiente Sportlerinnen und Sportler aus

Am Donnerstag, 14.04.2016 fand die jährliche Sportlerehrung im Alten Rathaus statt. Der Stadtbürgermeister Raimund Bogler begrüßte über 20 Sportlerinnen und Sportler und zeichnete sie mit einer Urkunde aus. Bei der Feierstunde waren neben dem TUS-Vorsitzenden Hans-Josef Probst, der Abteilungs- und Übungsleiter der Leichtathletik Richard Vogt, Betreuer und Eltern anwesend.Raimund Bogler gratulierte allen für ihre erreichten Erfolge im Jahr 2015 und überreichte die Sportehrenurkunden der Stadt Rhens. Ein Dank ging auch an die Betreuer und Eltern, ohne deren Zutun auch manch sportlicher Erfolg der Athleten nicht möglich wäre. Ein herzliches Dankeschön sprach der Stadtbürgermeister dem Vorsitzenden des TUS-Vereins aus und dankte für die engagierte Vereinsarbeit. Gleichzeitig verband er dieses mit dem Hinweis, das dann ab Sommer endgültig auch der neue Sportplatz für weitere engagierte Leistungen zur Verfügung steht und bestimmt auch von den Athleten mit großer Freude angenommen wird.

Richard Vogt stellte die einzelnen Sportlerinnen und Sportler vor und erläuterte die Erfolge jedes einzelnen. 

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister


Rhenser Eierspende am Ostermontag

Zum 28. Mal fand am Ostermontag, 28.03.2016 die traditionelle Rhenser Eierspende statt. Nach der Messe fanden sich viele Kinder und Eltern vor der Pfarrkirche St. Theresia ein. In Begleitung des Fanfarenzuges 1971 e.V., den  Osterhasen und dem Stadtbürgermeister ging der Umzug durch die Straßen von Rhens zum historischen Marktplatz am Alten Rathaus.

Hier begrüßte der Stadtbürgermeister die Kinder mit ihren Eltern sowie Ruth Forg. Diese trug die Geschichte der Agnes von Flören vor, auf die der alte Brauch der Beschenkung der Rhenser Kinder mit Ostereiern zurückgeht. Anschließend spielte der Fanfarenzug auf, bevor die Osterhasen die Kinder mit einem Osternest beschenkten.

Beim Eierlauf, der mit Unterstützung des Kindergartens veranstaltet wurde, hatten Groß und Klein viel Spaß.

Die Rhenser Eierspende war eine gut besuchte und rundum gelungene Veranstaltung. Ich danke allen, die zu deren Gelingen beigetragen haben, insbesondere den Osterhasen, Ruth Forg, Joachim Forg, Norbert Bach, Georg Wöllner, Paul Ott, Alois Thiel und Benedikt Daum. Ein besonderes Wort des Dankes gilt dem Rhenser Mineralbrunnen und der Sparkasse Koblenz für die seit Jahren gewährte Unterstützung.

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

Neujahrsempfang 10.01.2016

Zum Neujahrsempfang konnten der Stadtbürgermeister Raimund Bogler und der 1. Beigeordnete Jörg Schüller zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Ebenfalls waren viele Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie Vorsitzende der ortsansässigen Vereinen der Einladung gefolgt. 

In seiner Rede ließ Raimund Bogler das vergangene Jahr Revue passieren und warf auch einen Rückblick auf weltpolitische Themen wie Flucht, Krieg, Flugzeugabsturz in den franz. Alpen, Terrorangriffe von Islamisten, die uns alle erschütterten.

Für die Stadt Rhens waren durchweg positive Meldungen zu verkünden. Der Neubau des Sportplatzes im Mühlental geht voran. Die Wasserspeicher sind eingebaut und die Mitglieder des TUS pflastern die vorgegebenen Flächen.  Bei gutem Wetter wird im März der Platz eingesät, damit im Sommer der Ball rollen kann.

Die Erweiterung des Gewerbegebietes stößt auf große Nachfrage von Interessenten. Der Bebauungsplan hierfür sei auf den Weg gebracht. In den kommenden Wochen sollen im Rat weitere Schritte für den erweiterten Bebauungsplan „Auf der Brück“ auf den Weg gebracht werden. Die Stadtmauer mit Beleuchtungsanlage sei fertiggestellt und die Treppe im Innenhof des Hotel Kochhäuser ebenso. Hier sind noch Restarbeiten zu erledigen, die dann den Durchgang hinter die Stadtmauer ermöglichen. Unerwähnt sollte auch das Thema „Weichenverlegung“ nicht bleiben. Nach einigen Ortsterminen mit den Anliegern der Bahn im Bereich Lang- und Neustraße war es gelungen, die Bahn zur Verlegung der Weiche in das Gewerbegebiet Rhens Süd im Bereich Lidl-Takko-Markt zu bewegen. Die DB Netz wollte noch eine weitere Bürgerbeteiligung der Anlieger aus diesem Bereich, die am 29.10.2015 im Rathaus stattfand. Es folgte eine weitere Veranstaltung am 17.12.2015, da einige Anwohner der Verlegung widersprochen haben und mit gerichtlichen Schritten drohten.  Die Bahn wird jetzt wohl ein Planfeststellungsverfahren in die Wege leiten, welches 1- 2 Jahre dauern wird. In 12 Jahren hat das Kelter-Team Zeit und Engagement in die Pflege und Unterhaltung des Areals aufgebracht. Der Platz „An der Kelter“ ist zu einer der schönsten Plätze in Rhens geworden. Raimund Bogler dankte dem Team namens der Stadt und persönlich. Er bedauerte aber, dass das Team seine Arbeiten aufgrund von Vandalismus und der Aufschiebung der Weichenverlegung zum 01.01.2016 niedergelegt hat. Er dankte allen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger, die sich seit Jahren schon in Vereinen oder Teams engagieren, sehr für ihren Einsatz.
Das kleine Stadtsiegel wurde in diesem Jahr Frau Leni Rausch verliehen. Leni Rausch ist seit 1980 aktive Sängerin im Verein. Im Nov. 2001 wurde sie in den Vorstand gewählt und übt seit dieser Zeit das Amt der Schriftführerin mit Engagement und Kompetenz aus. Bei Musikbeiträgen mit Soloeinsatz ist Leni Rausch für die Altstimme die Solobesetzung. Ihr Einfallsreichtum an Fastnacht ist ebenfalls groß. Die Möhnen vom scharfen Turm profitieren von ihrer Mitgliedschaft. Sie war 1998/99 Obermöhn der Stadt Rhens.
Die Sternsinger besuchten ebenfalls die Veranstaltung. Musikalisch wurde der Empfang in diesem Jahr von dem Kinder- und Jugendchor, die „Kolibris“ aus Pfaffendorf untermalt. Bei einem kleinen Imbiss mit Getränken dauerte die Veranstaltung bei interessanten Gesprächen noch bis in die frühen Abendstunden. 

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

 

Weitere Fotos vom Neujahrsempfang finden Sie in der Bildergalerie.

Rückblick auf das 12. Rhenser Stadtfest 2015

Die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ sieht positiv auf das zurückliegende Stadtfest zurück. Sicherlich hätten sich die Veranstalter über mehr Besucher gefreut. Das Fernbleiben vieler Rhenser Bürgerinnen und Bürger ist aber wahrscheinlich der kühlen Witterung am Freitag und dem verregneten Vor- und Nachmittag am Sonntag geschuldet und auch der Tag des offenen Denkmals spielt immer eine Rolle. 

Gestartet wurde traditionell am Freitag mit der Nachtwächterführung, die am Samstag dann für Kinder mit ihren Eltern wiederholt wurde. 

Obwohl es zum Zeitpunkt der 4. „Rhenser Baumsägestadtmeisterschaft“ regnete, hatten die Zuschauer ihren Spaß und für die Aktiven war es eine große Gaudi. Mit 16 Herren- und 5 Damenteams  gab es so viele Meldungen wie noch nie. Bei den Herren siegte das Team vom TuS Rhens mit Jipp Probst und Reinhard Frieling und wurde „Baumsäge-Stadtmeister“, gefolgt vom Team 1 der „Kowerer Jungs“ aus Kobern  und  dem DRK Rhens mit Ingbert Dengel und Christoph Becker. Bei den Damen verteidigten zum 4. Mal in Folge das Team vom Mandolinenclub Hirundo mit Ruth Rausch und Kathrin Joras ihren Titel. Den zweiten Platz erreichten Heike Schultes und Dajana Schlosser vom DRK Rhens. Platz 3 belegten die „Sägezahntiger“ mit Monika Schell und Kyra Stuber. Als Premiere folgte nach der „Baumsäge-Stadtmeisterschaft“ die Versteigerung von  6  „Rhenser Stühlen“, die in einem Projekt vom Rhenser Kindergarten gestaltet worden sind. Hier konnte ein Erlös von rund 350,-- € erzielt werden, der in voller Höhe der Arbeit des Kindergartens zugute kommt.

Dank der Sponsoren konnten an den drei Festtagen 60 Preise verlost werden. Mit dem Erlös aus dem Losverkauf deckt die Interessengemeinschaft einen Teil der Kosten ab.

Zum Abschluss des Stadtfestes gab es dann doch nochmal etwas Sonne und lockte noch den ein oder anderen Besucher auf den Festplatz.

Die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ sagt Danke an alle Besucherinnen und Besucher, dem Nachtwächter Joachim Forg, der Familie Dieter Kaul, der Feuerwehr, den städtischen Arbeitern und allen Sponsoren, Unterstützern und Gönnern des Stadtfestes. 

Wir bedanken uns außerdem bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den betroffenen Geschäftsleuten für die geduldige Hinnahme der Einschränkungen, die durch die Sperrung der Hochstraße entstanden sind. 

Raimund Bogler, Stadtbürgermeister

Rückblick auf das Rhenser Stadtfest

Festplatz am FreitagabendNachtwächterführung mit Eltern und Kindern am SamstagSiegerehrung der 3. Rhenser Baumsäge-StadtmeisterschaftMark Travis als Clown „Fax“ in der Zirkus-Mitmachshow am Sonntag

Drei Tage mit guter Laune, Spaß und Stimmung
Das Rhenser Stadtfest ging bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen über die Bühne. Der Freitagabend lief etwas langsam an, dafür kamen die Besucher am Samstag und Sonntag umso zahlreicher. Zog der Stadtführer am Freitag nur mit einer kleineren Gruppe durch Rhens, war es am Samstag eine größere Anzahl von Kindern mit Eltern. Das Musikangebot war in diesem Jahr ausgewogen. Die Band „Terra Nova“ gab am Freitag Beat, Rock und Soul der 60er und 70er Jahre zum Besten und auch die Gruppe „Connex“ am Samstagabend sorgte für gute Stimmung mit ihrem breit gefächerten Repertoire. Bei den drei Verlosungen wurden zahlreiche Sachpreise verlost, die vielfach von den Geschäftsleuten der ehemaligen Verbandsgemeinde Rhens, aber auch von außerhalb gestiftet wurden. Die über 1.200 verkauften Lose tragen mit ihrem Erlös zur Finanzierung des Stadtfestes bei. Am Sonntagmorgen spielte der Rhenser Fanfarenzug zu einem leider eher mäßig besuchten Frühschoppen auf. Hier würden sich die Organisatoren im nächsten Jahr über eine größere Beteiligung freuen.

Höhepunkt des Stadtfestes war die 3. „Rhenser Baumsäge-Stadtmeisterschaft“. Es nahmen 7 Herrenmannschaften und 3 Damenmannschaften teil. Neuer „Baumsägestadtmeister“ ist das Team „Spontan“, die Herren Gniffke und Quint aus Koblenz. Beide waren mit dem Fahrrad unterwegs und hatten sich, wie schon der Teamname sagt, „spontan“ zu einem erfolgreichen Sägeteam zusammengefunden. Auf Platz 2 folgte das Team „Die Präsidenten“ (Paul Ott und Guido Schultes). Den 3. Platz erreichte das Team „Zigga-Streichholz“ (Markus Kneip und Frank Lehmann). Bei den Damen gewann das Team vom Mandolinenclub in der Besetzung Ruth Rausch und Kathrin Joras die Stadtmeisterschaft und hatten damit Ihren Titel vom Vorjahr verteidigt.  Den 2. Platz belegte das Team „ Die Thermonixen“ mit Heike Schultes und Nadja Thelen. Der 3. Platz ging an das Team „Black and White“ mit Yasmila Sylla und Diana Paul. 

Anschließend begeisterte der  Clown “Fax” mit einer “Zirkus-Mitmachshow” die Kinder. Nach seiner Show knotete er  noch zusammen mit den Kindern fleißig lustige Ballonfiguren. Bei der  Siegerehrung der „Baumsäge-Stadtmeisterschaft“ erhielten die Gewinner Urkunden und Preise. Stadtbürgermeister Raimund Bogler forderte die neuen Stadtmeister aus Koblenz bereits jetzt schon zur Titelverteidigung im nächsten Jahr auf.

Ein schönes Wochenende mit unerwartet gutem Wetter und einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt  liegt hinter uns. Der Dank der Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ geht an alle, die sich für das Stadtfest engagiert haben, an die Sponsoren und Unterstützer, an die städtischen Arbeiter, die Freiwillige Feuerwehr Rhens sowie an alle Besucher.

Für die Interessengemeinschaft Rhenser Stadtfest
Thomas Bergmann und Claudia Nonninger

Alle Fotos: Thomas Bergmann, DRK Rhens 

 

„Wie si’mer dann do jetzt druffkumm?“

Kabarettist Gerd Kannegieser begeisterte Publikum im Alten Rathaus
Im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe „WeinGeist“ begeisterte am Samstag, 21. September der Mann aus „Hinzwiller’’ mit  schlüssigen und weniger schlüssigen Anekdoten die  zahlreich erschienenen Zuhörer im Alten Rathaus. Stadtbürgermeister Helmut Eich wies in der Begrüßung darauf hin, das Gerd Kannegieser, der im nächsten Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert, bereits zum fünften Mal in Rhens auftritt. Und dann war er da der Pfälzer - und sagte zunächst gar nichts. Erst nach einigen Minuten legte er hemdsärmelig und wortgewandt los und gab gleich die Begründung für sein Schweigen zu Beginn. Die Stammtischbrüder hatten ihm geraten, bei seinem Jubiläumsprogramm einmal einen ganz anderen Einstieg zu wählen. Im folgenden traf das Publikum auf viele alte Bekannte vom Stammtisch im Sportlerheim wie den Halter Fritz, den Rino Walter, den Köhler Hans und auf Lothar, dessen Schäferhund drei Jahre an Durchfall erkrankt war. Kannegieser berichtete auch von neuen Freunden aus jüngerer Zeit (Ali, alias Mustafa) und dem makaberen Volker, der den Platz vom unbeliebten Spellzer Horst eingenommen hat. Wie am Fließband plauderte Kannegieser aus dem imaginären Nähkästchen über die Probleme der Stammtischbrüder und die Zuschauer bogen sich vor Lachen. Im zweiten Teil des Abends kam der Pfälzer darauf zu sprechen, warum  er Kabarettist geworden ist und welche Voraussetzungen er dazu mitbringen musste. Feinster Wortwitz, passende Mimik und genau gesetzte Kunstpausen, das war einfach Kannegieser-Live. Auch diesmal bezog Kannegieser das Publikum ins Programm ein und suchte sich mehrere männliche Verbündete. Dabei kennt er keine Förmlichkeiten, er ist mit jedem gleich „per Du“. Kannegieser staunte nicht schlecht über die schlagfertigen Antworten und Beiträge der von ihm angesprochenen Zuhörer. Tosender Applaus und strapazierte Lachmuskeln zogen sich durch den ganzen langen Abend. So wurde alles zu einer Mischung aus Erinnerungen und neuen Erkenntnissen, die an Interaktivität mit dem Publikum wohl kaum noch zu steigern ist. Zu Beginn des kabarettistischen Abends, während der Pause und nach der Veranstaltung konnten sich die Zuhörer bei einem Imbiss vom Hotel-Restaurant „Roter Ochse“ und bei Wein vom Rhenser Weingut „Kronenhof“ stärken. Stadtbürgermeister Eich dankte dann auch am Ende Kannegieser für den wiederum gelungenen Kabarettabend und kündigte an, dass dies sicher nicht der letzte Auftritt in Rhens gewesen sei.

Helmut Eich, Stadtbürgermeister

Abwechslungsreiche Tagesfahrt „Heimat ist schön“

Regierungsbunker, Waldsee Rieden und Monreal besucht
Am Freitag, 23.08.2013 fand die diesjährige Tagesfahrt „Heimat ist schön“ der Stadt Rhens für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger statt. Um 9:00 Uhr trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bahnhofsvorplatz, darunter auch Mitbürgerinnen und Mitbürger aus den übrigen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Mit dem wieder von Rudi Kreuter gesteuerten Reisebus ging es zunächst in das Ahrtal zum ehemaligen Regierungsbunker. Im Rahmen einer 1 ½ stündigen interessanten Führung besichtigte die Reisegruppe dieses bundesweit einmalige Zeitzeugnis vergangener Tag. Die Planung reicht bis in das Jahr 1950 zurück. Die Anlage selbst sollte gegen den Angriff mit atomaren Waffen sicher sein und war weitgehend autark in der Versorgung mit elektrischer Energie, Frischluft und Trinkwasser. Im Verteidigungsfall sollte der Bunker insbesondere den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler, den Gemeinsamen Ausschuss und den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts aufnehmen. Nach der Fertigstellung 1971 war die Bunkeranlage auf 17,3 km gewachsen und umfasste 936 Schlaf- sowie 897 Büroräume. Die wesentlichen Bereiche für die Mitglieder der Regierung befinden sich mit einer Überdeckung von bis zu 110 Metern im Innenteil, so die Zimmer des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten. Nach der Führung zeigte sich die Reisegruppe  beeindruckt von dieser unterirdischen Welt, die noch bis vor kurzem strenger Geheimhaltung unterlegen hatte. Anschließend erfolgte die Weiterfahrt zum Waldsee Rieden. Der idyllisch gelegene See liegt in der Nähe zu Sehenswürdigkeiten wie der Burg Eltz, Schloss Bürresheim und dem Nürburgring. Im Sommer lockt der  See viele Tages- und Wochenendgäste an. In dem unmittelbar am See gelegenen Restaurant „Eifeler Seehütte“ wurde auf der Seeterrasse bei herrlichem Wetter zu Mittag gegessen. Nach erfolgter Stärkung steuerte Rudi Kreuter den Bus weiter in das romantische Monreal. Seit vielen Jahren arbeiten die Einwohner Monreals rege am Erhalt ihres liebenwerten Ortes. Monreal zeigt sich den Besuchern als ein Ort mit lebendigem Gemeinsinn, in dem Ideen für die Zukunft geschmiedet werden. Gäste können sich dem Reiz des mittelalterlichen Dörfchens mit seinen romantischen Winkeln und seiner malerischen Lage im engen Eltztal, anmutig überragt von den Ruinen der Löwenburg und der Philippsburg, nur schwer entziehen. Die Anstrengungen der Bürger werden honoriert. Monreal erhält seit Jahrzehnten im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zahlreiche Preise. Höhepunkt war der Sieg im 21. Bundeswettbewerb, aus dem Monreal als schönstes Dorf Deutschlands 2004 hervorging. Bei der einstündigen Führung durch den kleinen Ort konnte die Rhenser Reisegruppe sehen, wie mit der Rückbesinnung auf die schöne historische Bausubstanz Identität entsteht. Im  Anschluss blieb noch Zeit für Kaffee und Kuchen im ortsansässigen Café Brixius. Danach erfolgte die Heimfahrt zurück nach Rhens, wo die Reisegruppe wohlbehalten und voller positiver Eindrücke am frühen Abend eintraf.

Helmut Eich, Stadtbürgermeister

Neujahrsempfang der Stadt Rhens am 13. Januar

Festredner Vorstandsvorsitzender Matthias Nester
Hans-Josef Probst mit Rhenser Stadtinsignien ausgezeichnet
Am Sonntag, 13.01.2013 fand der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Rhens im Alten Rathaus statt. Stadtbürgermeister Helmut Eich konnte dazu zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens und viele Bürgerinnen und Bürger willkommen heißen. Einen besonderen Willkommensgruß richtete er an MdL Dr. Adolf Weiland, die Beigeordneten Manfred Frickel und Thomas Brunnhübner, Fraktionsvorsitzende Dr. Christine Goebel, Alt-Bürgermeister Heinrich Theis, Vereinsring-Geschäftsführer Heinz Schrumpf und  an den Ehrengast und Festredner Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz. Zuvor hatte das Jugendorchester des Musikvereines „Concordia“ unter der Leitung von Elisabeth Thiel die Gäste musikalisch begrüßt. „Niemand weiß, was das neue Jahr bringen wird. Nur eines ist sicher: Überraschungen werden auf jeden Fall wieder dabei sein.“ zitierte der Stadtbürgermeister Erich Kästner. In seinem Jahresrückblick erinnerte er an verschiedene bedeutende Ereignisse in der Welt, in Europa und in Deutschland. Ferner ging er stichwortartig auf Ereignisse, Aktivitäten und Maßnahmen in Rhens ein wie z. B. den Bau der öffentlichen Toilettenanlage in der „Bramleystraße“, die Einwohnerversammlung zum Masterplan „Neugestaltung Rheinufer zwischen Rhens – Brey – und Spay“, die Zustimmung des Stadtrates zur Fusion der VG Rhens und der VG Untermosel, das 100-jährige Jubiläum des Männerchores, das Stadtfest und den Stadtratsbeschluss zur Neugestaltung des Kreisels an der B 9. Eich betonte, dass in Rhens nichts läuft, ohne die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich, uneigennützig und ganz selbstverständlich in den Dienst anderer stellen. Er dankte den Vereinen, Verbänden und Institutionen, den Mitgliedern des Stadtrates und der Ausschüsse, den vielen Gruppierungen wie z.B. Teichteam, Kelterteam, Lindenbaumteam, Ferienspaßteam, Traupfadwegepaten und Paten der Heiligenhäuschen, den Stadtführern sowie vielen ungenannten Bürgerinnen und Bürgern für deren Engagement zum Wohl der Allgemeinheit. Danach folgte mit der Festrede von Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz, ein Höhepunkt des Neujahrsempfanges. In seiner mit großem Beifall bedachten Rede spannte der Sparkassen-Chef einen großen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis in die Neuzeit. 1514 – als in Rhens das Altes Rathaus gebaut wurde – trieb der große Hoffnungsträger des Hauses Württemberg, der junge Ulrich II., das bereits zu Beginn seiner Machtübernahme hoch verschuldete Herzogtum durch unangemessene Regierungsausgaben und überzogene Repräsentationsaufwendungen binnen kurzer Zeit an den Rand des Staatsbankrotts. Letzte Rettung aus Sicht des Herzogs sollte im Frühjahr 1514 die Veränderung von Maßen und Gewichten bringen: wenn die Preise für Lebensmittel nicht mehr angehoben werden konnten, so wollte Ulrich II. eben durch die Verringerung des Gewichtes mehr Geld in die leeren Staatskassen spülen – weniger Ware fürs gleiche Geld. Wie damals, ist auch heute die hohe Staatsverschuldung ein großes Problem für die Geldwertstabilität. Weltweit pumpen Notenbanken Milliarden in die Wirtschaft, um Banken und Staaten zu retten. Die Deutschen fürchten Inflation und das Vertrauen in den Euro schwindet. Matthias Nester ist jedoch zuversichtlich, das die Gemeinschaftswährung die Krise bestehen wird, wenn die Regierungen weiterhin die richtigen Entscheidungen treffen und geeignete Instrumente einsetzen. Anschließend trug sich Vorstandsvorsitzender Nester in das Goldene Buch der Stadt ein. Es folgte mit der Verleihung der Rhenser Stadtinsignien an den langjährigen TuS-Vorsitzenden Hans-Josef („Jipp“) Probst ein weiterer bedeutender Programmpunkt. In seiner Laudatio hob Stadtbürgermeister Eich die großen Verdienste von Hans-Josef Probst in dessen langjähriger, davon über 12-jährigen Tätigkeit als 1. Vorsitzender des TuS Rhens für den Sport in  Rhens und damit die Allgemeinheit hervor. Er betonte zudem dessen Engagement als Rhenser Stadtratsmitglied seit 1994. „Seit 1999 managst Du mit großen Idealismus und Einsatz den mitgliederstärksten Verein, den TuS Rhens, einen Mehrspartenverein mit 10 Abteilungen und rund 1.000 Mitgliedern“ führte Eich aus.  Die sportlichen Leistungen und Erfolge würden von einer Vereinsarbeit getragen, die sich durch Qualität, Kontinuität und großes Engagement auszeichnet. Dazu bedürfe es entsprechender – auch finanzieller -Rahmenbedingungen, zu denen die Stadt Rhens  direkt  – durch Zuschüsse für die Übungsleiter – und vor allem mittelbar – durch die Bereitstellung, Unterhaltung und Pflege der Sportanlage im Mühlental wesentlich beiträgt. Der Stadtbürgermeister hob ferner hervor, dass „Jipp“ Prost Initiator und Regisseur eines Mega-Sport-Events in unserer Heimatstadt ist, des Canyon Rhein-Hunsrück Mountainbike Marathon, der bereits zum 13. Male veranstaltet wurde. Ein mittlerweile fest etabliertes großes MTB-Ereignis mit ca. 1.000 Teilnehmern aus ganz Deutschland und sogar aus dem benachbarten Ausland. Diese tolle Veranstaltung sei eine klasse Werbung für unsere Stadt und die gesamte Region. Eich machte deutlich, dass  „Jipp“ Prost noch ein ganz großes Ziel hat: den Umbau des sehr in die Jahre gekommenen Sportplatzes im „Mühlental“ in einen Kunstrasenplatz. Dies sei eine harte, sehr harte Nuss, „reden wir hier doch von Investitionskosten von mindestens einer halben Million EUR. Kosten, die die Stadt als Träger der Sportanlage nur unter größten finanziellen Anstrengungen und überhaupt nur dann bewältigen kann, wenn sich neben dem TUS vor allem das Land und der Landkreis mit erheblichen Zuwendungen an der Finanzierung beteiligen“. Der Stadtbürgermeister weiter: „Lieber Jipp, Du weist, dass die Stadt bei diesem Ziel voll an Deiner Seite steht. Bereits 2008 hat der Stadtrat einstimmig den Beschluss zur Umgestaltung des Sportplatzes in einen Kunstrasenplatz und den Umbau der Lauf- und Anlaufbahnen von Tennen- in Kunststoffbelag gefasst. Aus Dir, mir und vielen der hier Anwesenden bekannten Gründen ist die Stadt bedauerlicherweise bislang nicht in die Förderpriorität beim Landkreis bzw. beim Land gekommen. Ich hoffe, es passiert endlich in diesem Jahr, dass der Sportausschuss des Landkreises eine positive Entscheidung für Rhens trifft.“ Abschließend dankte der Stadtbürgermeister dem TuS-Vorsitzenden für seinen großen Einsatz für die Stadt Rhens im Allgemeinen und ganz speziell für den Sport in Rhens und zeichnete „Jipp“ Prost mit den Rhenser Stadtinsignien in Form des kleinen Stadtsiegels aus. Danach dankte Eich drei langjährigen Mitgliedern des Stadtrates, die diesem Gremium seit dem letzten Jahr nicht mehr angehören: Anne Roy, Friedhelm Schmitz und MdL Dr. Adolf Weiland.  „Für unsere Stadt war Euer Einsatz wichtig und wertvoll. Ihr habt Bürgersinn gezeigt und mit Eurem ehrenamtlichen Engagement die Entwicklung unserer Heimatstadt mit voran getrieben. Und darauf könnt ihr stolz sein“ führte der Staddtbürgermeister aus. Ferner bedankte sich der Stadtbürgermeister bei Hermann Wölwer und Peter Altenhofen für deren langjähriges Engagement als Vorsitzender des Fördervereins „St. Dionysiuskirche“ bzw. als DPSG-Stammesvorsitzender. Beide haben 2012 ihre verantwortungsvolle Funktion in jüngere Hände übergeben. Beim abschließenden Jahresausblick nannte Stadtbürgermeister Eich als herausragende Aufgaben und Maßnahmen u.a. die Fertigstellung der historischen Stadtmauer mit dem V. Bauabschnitt zwischen „Koblenzer Tor“ und Rhein sowie die Neugestaltung des Kreisels an der B 9 zu einer attraktiven Kreisverkehrsanlage. Er ging auch auf den „Kaisersaal“ ein, für den bislang kein neuer Pächter gefunden wurde und deshalb über ein anderes Betriebskonzept nachgedacht werden muss. Schiller zitierend „Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird, aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann“ bat der Stadtbürgermeister die Anwesenden, sich auch 2013 engagiert für die Belange des Allgemeinwohls einzusetzen. Es schloss sich ein gemütliches Beisammensein ein, welches für einige Gäste erst in den Abendstunden endete.

Helmut Eich, Stadtbürgermeister

Weitere Bilder des Neujahrsempfangs sehen Sie in der Bildergalerie.

 

Viele Besucher beim 9. Rhenser Stadtfest

Drei Tage wurde am Alten Rathaus gefeiert
Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Rhenser mit vielen Gästen vom 07. bis 09.09.2012 auf dem Marktplatz „Of da Bröck“ am Alten Rathaus das 9. Stadtfest. Die Interessengemeinschaft  „Rhenser Stadtfest“ hatte wieder ein unterhaltsames und kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt. Am frühen Freitagabend eröffnete der Rhenser Nachtwächter  traditionell mit einer Führung durch die Rhenser Straßen und Gassen das 3-tägige Fest.
Anschließend sorgten „Die Zwei“ für die musikalische Stimmung bis Mitternacht.  Samstags fand die beliebte Stadtführung des Rhenser Nachtwächters für Eltern mit ihren Kindern statt. Zum Tanz spielten abends erstmals  „Akzent & Friends“ auf. An allen drei Tagen  erfolgte eine Verlosung von attraktiven Sachpreisen. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der „1. Rhenser Baumsägestadtmeisterschaft“. 10 Herrenteams und 4 Damenteams hatten sich vorab gemeldet. Die Auslosung der Herrenteams nahm Obermöhn  „Undine I.“ vor. Zunächst wurde gegeneinander angetreten. Die jeweiligen Siegerteams sägten anschließend auf Zeit.  Stadtmeister wurde das Team Hennes Flechsig/Thorsten Averdiek. Vizemeister wurde das Team „TuS Rhens I“ mit Jipp Probst und Willi Macher. Der 3. Platz ging an die Freiwillige Feuerwehr Rhens mit Uwe Dillmann und Jens Rausch. Das Team „TuS Rhens II“ mit Benny Reißland und Lukas Macher belegte den 4 Platz. Kevin Alt und Mathias Link vom Team „DRK II“ erreichten Platz 5. In der Vorrunde ausgeschieden waren die Teams „TuS Rhens III“ mit Hendrik Weinand und Michele Toscani, der Freundeskreis Rhens-Bramley mit Fred Forneck und Heinz Schrumpf, das Team „DRK II“ mit Ingbert Dengel und Benny Reißlandt und der „Saunaclub“ mit Paul Ott jun. und Franz-Josef Theis sowie das „Männerballett“ der Karnevalsgesellschaft vertreten durch Uli Seel und Marcel Halm.       
Bei den Damen  wurde Stadtmeister das Team des Mandolinenclubs (Ruth Ott/Kathrin Joras).
Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams DRK I (Jutta Frickel/Cindy Polcher), das Team der Karnevalsgesellschaft (Julia Ott/Heike Schultes) und das Teams DRK II (Nicole Dengel/Jenny Börger). Die Siegerehrung mit Urkunden und Preisen folgte nach dem Platzkonzert des Rhenser Fanfarenzuges durch DRK-Vorsitzenden Guido Schultes und Stadtbürgermeister Helmut Eich. Der DRK-Ortsverein Rhens mit seinem Imbiss, der Wander- und Mandolinenclub „Hirundo“ mit einem Bierstand, der Bistro-Pub „Streichholz“ mit einem Cocktailstand, das Weingut Volk mit Weinen aus eigenem Anbau sowie die Jugend der Karnevalsgesellschaft „Närrische Elf“ mit Kaffee und Kuchen und ein Stand mit Mandeln und Süßigkeiten boten den Besuchern allerlei aus Küche und Keller. Auch der Schaustellerbetrieb Sonnier trug mit Schießbude, Kinderkarussell und Losbude zum Gelingen des Stadtfestes bei. An allen drei Festtagen herrschte eine  fröhliche und ausgelassene Stimmung unter den Besuchern, sicherlich begünstigt durch das traumhaft schöne Wetter.
Die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ wurde bei der Ausrichtung des Stadtfestes von vielen Sponsoren mit Geld- und Sachspenden unterstützt. Von Förster Dieter Kaul wurden die Sägen und Sägeböcke für die „Baumsäge-Stadtmeisterschaft“ zur Verfügung gestellt. Allen Sponsoren dankt die Interessengemeinschaft „Rhenser Stadtfest“ recht herzlich. Das Stadtfest lebt insbesondere von der Akzeptanz der Rhenser Bürgerschaft. Der zahlreiche Besuch des diesjährigen Stadtfestes ist für die  Interessengemeinschaft  Bestätigung und Ansporn zugleich, an der Durchführung des Rhenser Stadtfestes auch in den nächsten Jahren festzuhalten.

Helmut Eich                    Thomas Bergmann
Stadtbürgermeister         DRK-Ortsverband Rhens

Fotos: Thomas Bergmann

Die Nachtwächterführung für Eltern mit Kindern erfreut sich großer Beliebtheit.Der Festplatz am frühen SamstagabendDie Sieger der „1. Rhenser Baumsäge-Stadtmeisterschaft“

Heringessen am Aschermittwoch

Möhnen und Karnevalgesellschaft im Alten Rathaus
Am Aschermittwoch, dem Beginn der Fastenzeit, hatte Stadtbürgermeister Helmut Eich erneut die Möhnen vom Scharfen Turm und die Karnevalsgesellschaft „Närrische Elf“ zum  Heringessen in das Alte Rathaus eingeladen. Ebenfalls anwesend waren Obermöhn Undine I. vom Baiergarten mit Hofnarr Sylvia. Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal in Folge statt. Bei hervorragend schmeckenden Heringen und Pellkartoffeln sowie entsprechenden Getränken wurde nochmals über die Höhepunkte der zu Ende gegangenen Karnevalssession gesprochen. Außerdem wurden stimmungsvolle Fotos von der Erstürmung des Altes Rathauses und dem Möhnenumzug am Schwerdonnerstag präsentiert. Alle Anwesenden zogen ein positives Fazit der Karnevalssession 2011/2012.
   
Helmut Eich, Stadtbürgermeister

28. Rhäsa Hexen(show)prozess im Alten Rathaus

Obermöhn Undine I. vom Baiergarten als Hexe angeklagt
Am Schwerdonnerstag um 11.11 Uhr versammelten sich die Möhnen vom „Scharfen Turm“ mit Obermöhn Undine I. vom Baiergarten, unterstützt von der Rhenser Karnevalsgesellschaft „Närrische Elf“, dem Fanfarenzug Rhens sowie Bürgerinnen und Bürgern vor dem Alten Rathaus. Sie forderten lautstark Einlass und Herausgabe des Stadtschlüssels durch Stadtbürgermeister Helmut Eich. Erst rührte sich nichts im Gebäude, doch dann öffnete die Rhäsa Stadtwache die Eingangstür und stellte einen geordneten Zutritt sicher. Nach der Begrüßung durch Schultheiß Helmut Eich war schnell klar, dass an diesem Morgen das grobgünstige Rhäsa Schöffengericht zum 28. Rhäsa Hexen(show)prozess zusammen gekommen war, um Obermöhn Undine I. den Prozess als Hex` vom Baiergarten zu machen. Die Stadtwache um Alois (Thiel) sperrte Undine in einen Käfig ein, um deren Flucht zu verhindern. Von Gerichtsseite wurden drei schwerwiegende Anklagen gegen Undine vorgebracht. Schöffe Manfred (Frickel) schilderte, wie er nachts gegen Mitternacht zusammen mit dem Schultheiß am Baiergarten Undine auf einem Turbohexenbesen durch die Luft reiten gesehen hat und wie diese dabei ihr Hexenunwesen trieb. „Hunderte Fledermäuse mit Undine durch die Lüfte schwirren, die Fensterscheiben in den Häusern fingen an zu klirren. Die Undine murmelte allerlei wirres Zeugs vor sich her, der rasante Besenritt fiel ihr überhaupt nicht schwer“ so Schöffe Manfred in seiner Anklage. Anschließend hielt Schultheiß Helmut der Obermöhn vor, dass diese am Wirthaussterben in Rhens schuld sei. Hier ein Auszug aus seiner Anklage: “Auch da hot die Undine ihre Finger im Spiel, dat sagt mir net nur mein Bauchgefühl. Die ist gekränkt und sieht ihre Ehre verletzt, nur weil der Kneipe Fritz sie hot versetzt.. Die Undine wollt` den Fritz als Hexerich an ihrer Seite, um nachts mit ihm Besen an Besen durch die Lüfte zu reite. Doch der Fritz hot die Undine richtig ausgelacht:<. wat host du dir dann do für eine Quatsch ausgedacht. Ich kann von Rhäs net weg, mein Stammgäst` brauche mich. Mach` ich mein Kneip` zu, wird dat Lebe` für die ganz fürchterlich. Die verliere dann glatt den Boden unter den Füße, die hänge sich off oder tun sich erschieße!“ Danach berichtete der Schultheiß über das schändlichste Werk der Undine. „Heut` morge`n geh ich an dem Ochs` vorbei, mich trifft da dä Schlag, wat für eine Sauerei. Über Nacht ist aus dem Ochs` en Esel gewore, mit grauem Fell und richtig lange Eselsohren. Aber die Undine wurde beobachtet letzte Nacht, wie sie den arme Ochs` zum Esel hot gemacht. Die saß auf dem Viech und hat dem dä Schwanz gequält, wirres Zeug dabei gemurmelt und plötzlich war der Ochs` entstellt. Jetzt sind mir Rhäsa bis auf die Knochen blamiert, dabei hat die Hex` net nur unsere gute Ruf ruiniert. An der Untermosel sind wir Rhäsa ohne Ochs` nicht willkomme`, denn nur mit einem Esel werde` mir von denen net genomme`. Vielleicht ist dat sogar dat Aus für die Plän` mit der Fusion, da drüben im dem Haus herrscht bereits totale Konfusion!“ Danach verkündete das grobgünstige Rhäsa Schöffengericht unter lautstarkem Protest der Möhnen das Urteil: Tod durch das Schwert von Scharfrichter Meister Georg (Joachim Forg). In letzter Minute verhinderte Pfaffe Thomas (Brunnhübner) die Vollstreckung und setzte ein Gottesurteil durch. Undine musste drei Prüfungen bestehen, um ihre Freilassung zu erreichen. Zunächst stand ein Ritt auf dem Hexenbesen durch den Gerichtssaal an, bei dem sie fünf Kerzen ausblasen sollte. Dies gelang ihr trotz größter Anstrengung nicht, da es um magische Kerzen handelte, die sich immer wieder entzündeten. Auch die zweite Prüfung schaffte Undine nicht, denn Meister Georg ließ ihr im Schwertkampf keine Chance. Den dritten Teil des Gottesurteils bestand Undine ebenfalls nicht, denn es gelang ihr einfach nicht, den frommen Pfaffen Thomas mit ihren weiblichen Reizen zu verführen. Obwohl Undine also alle drei Prüfungen nicht bestanden hatte, ließ das grobgünstige Rhäsa Schöffengericht dann doch Gnade vor Recht walten. Schultheiß Helmut  verkündete folgenden Beschluss:  „Eine wirkliche Hexe hät` sich zu helfen gewusst, die hät` sich dem Gottesurteil hingegeben mit großer Lust. Ihr heißer Atem hätt` die Kerzen zum Schmelzen gebracht, über diese einfache Prüfung hätt` die nur gelacht. Sie hätt` mit übersinnlichen Kräften Meister Georg bezwungen und auch die Verführung von Pfaffe Thomas wär` ihr gut gelungen. Das grobgünstige Rhäsa Schöffengericht verkündet mit großer Freud`, Undine ist doch kein` Hex`, sondern ein tolles Möhnenweib. Durch den Prozess wurd` klar festgestellt -  dat es kein Käs`, Gott sei Dank hon wir doch kein Hex` bei uns in Rhäs.“. Als Entschädigung für die erlittene Todesangst erhielt Undine von Schultheiß Helmut den Stadtschlüssel. Am Ende bedankte sich Obermöhn Undine herzlich bei allen Akteuren des grobgünstigen Rhäsa Schöffengerichtes für die tolle Gerichtsverhandlung und überreichte allen ihren Orden. Danach lud Schultheiß Helmut die Anwesenden zu Kesselgulasch und Getränken ein. Es wurde noch bis zum Möhnenumzug im Alten Rathaus gefeiert.

Helmut Eich, Stadtbürgermeister

 

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Neujahrsempfang der Stadt Rhens am 8. Januar

Festredner Ralf Birkenheier – Paul Ott mit Rhenser Stadtinsignien ausgezeichnet
Am vergangenen Sonntag fand der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Rhens im Alten Rathaus statt. Stadtbürgermeister Helmut Eich konnte dazu zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens und viele Bürgerinnen und Bürger willkommen heißen. Einen besonderen Willkommensgruß richtete er an Bürgermeister Helmut Schreiber, Pastor Stephan Feldhausen, Vereinsring-Geschäftsführer Heinz Schrumpf und vor allem an den Festredner und Sohn unser Stadt Pastor Ralf Birkenheier. Zuvor hatte das Jugendorchester des Musikvereines „Concordia“ unter der Leitung von Elisabeth Thiel die rd. 140 Gäste musikalisch begrüßt. „Eins, zwei, drei im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit“ zitierte der Stadtbürgermeister den großen Dichter Wilhelm Busch und verwies darauf, dass erst vor wenigen Tag Weihnachten und Silvester war, das Jahr 2011 vorbei ist und für das neue Jahr 2012 schon wieder viele Termine anstehen. In seinem Jahresrückblick erinnerte er an zahlreiche städtische Maßnahmen und Aktivitäten wie z.B. die Errichtung des Erweiterungsbaues für unter dreijährige Kinder am Kath. Kindergarten „St. Theresia“, die Neugestaltung des Areals am Lindenbaum, die große Teich-Säuberungsaktion des „Teichteams“, die Errichtung eines Rankgerüstes an der Alten Weinkelter durch das „Kelterteam“ und die Aufstellung des alten Brunnens. Eich erinnerte auch an die Reise nach England mit dem Freundschaftskreis Rhens – Bramley zu den Feierlichkeiten anlässlich 25 Jahre Städtepartnerschaft Rhens – Bramley,  erwähnte die Fertigstellung der Sanierung der Stadtmauer im III. Bauabschnitt zwischen „Viehtor“ und „Koblenzer Tor“,  verwies auf 20 Jahre Rhenser Ferienspaß, auf das traditionelle Stadtfest, auf die Errichtung der neuen Wanderschutzhütte am Traumpfad „Wolfsdelle“ und auf die Verpachtung des „Kaisersaals“ an die Firma Sixware GmbH. Er stellte heraus, dass in dieser Bilanz eine Reihe von Beispielen zu finden sind, in den sich Bürgerinnen und Bürger für die Allgemeinheit engagiert haben. „Freiwillig, unbezahlt, damit jedoch nicht minder engagiert und wertvoll“ wie er betonte. Der Stadtbürgermeister dankte dafür den Mitgliedern des Stadtrates und der Ausschüsse, den Vereinen, Verbänden und ehrenamtlichen Gruppierungen sowie den vielen ungenannten Bürgerinnen und Bürgern für ihren Einsatz für das Gemeinwohl. Danach folgte mit der Festrede von Pastor Ralf Birkenheier ein Höhepunkt des Neujahrsempfanges. In seiner mit lang andauerndem Beifall bedachten Rede gab Ralf Birkenheier zunächst auf Rhäsa Platt einige heitere Kindheitserinnerungen und Geschichten zum Besten, die er beim Aushelfen in der Bahnhofswirtschaft seines Vaters erlebt hatte. „Das Glas öfter mal über den Strich voll machen“ - diesen Satz habe er damals oft von seinem Vater gehört. „Etwas mehr geben als vorgeschrieben – diese Lebensweisheit meines Vater gilt auch im übertragenen Sinn, wenn wir uns für andere einbringen oder einsetzen“ war dann die Kernaussage seiner Rede. „Man soll dem anderen mit Ehrfurcht begegnen“ so seine Forderung. Anschließend trug sich Ralf Birkenheier in das Goldene Buch der Stadt ein. Es folgte mit der Verleihung der Rhenser Stadtinsignien an den langjährigen 1. Vorsitzenden und Sitzungspräsidenten der Karnevalsgesellschaft „Närrische Elf 1925 e.V. Paul Ott ein weiterer bedeutender Programmpunkt. In seiner Laudatio verwies Stadtbürgermeister Eich darauf, dass Paul Ott bereits seit 20 Jahren der Karnevalsgesellschaft vorsteht.  Die Begeisterung und die Freude für das rheinische  Karnevalsbrauchtum sei Paul Ott quasi in die Wiege gelegt worden. Die Onkel Franz-Josef und Paul sowie Vater Hans waren bzw. sind seit vielen Jahren die maßgeblichen Akteure des Rhenser Karnevals. Von daher sei es nur eine Frage der Zeit gewesen, wann Paul Ott  zur KG findet. 1979 war es dann soweit: und Paul Ott  sammelte gleich im selben Jahr mit seinem Vater Hans im Zwiegespräch erste Erfahrungen in der „Bütt“. Ein Jahr später 1980 folgte ein weiteres Zwiegespräch mit Hans Nick. Seit 1981 bis heute witzelt  er mit seinem Partner Franz –Josef Theis auf der Bühne und begeistert das närrische Publikum. Auch als Solist mit Vorträgen wie „Geheimnisse vom Kronenhof“ 2009 oder „Intimes aus dem Saunaclub“ 2010 kam er groß raus. 1991 übernahm Paul Ott das Amt des 1. Vorsitzenden, nachdem er zuvor 10 Jahre als 2. Kassierer dem Vorstand angehörte. Ein Höhepunkt in der närrischen Karriere war 2000 die Regentschaft als Prinz Paul III. Damit – so der Stadtbürgermeister - hatte der sog. Otte-Clan sage und schreibe den vierten Karnevalsprinz hervorgebracht: Nach Franz-Josef, Vater Hans und Paul nunmehr nochmals Paul. Damals  titelte die RZ: „Ott-Vater“ bescherte Prinz“.  Mit seiner Wahl zum Sitzungspräsident 2001 kommt es zu einem Generationswechsel. Seitdem führt Paul Ott – bestens unterstützt von Guido Schultes – in souveräner Form und schlagfertig  durch die Kappensitzungen. Ein großer Verdienst von Paul Ott sei die Öffnung des Vereins gegenüber den anderen Karnevalsvereinen in der Verbandsgemeinde. Mit diesen Vereinen werden seitdem Freundschaften gepflegt, man unterstützt sich und besucht jeweils die Sitzungen der Anderen. „Wir Rhenser können uns glücklich schätzen, Paul Ott als Vorsitzenden und Sitzungspräsident der KG Närrische Elf zu haben. Der Karneval bedeutet ihm viel. Paul Ott setzt sich mit ganzer Kraft für seinen Verein ein. 20 Jahre 1. Vorsitzender, 10 Jahre Sitzungspräsident und 32 Jahre Vereinszugehörigkeit bezeugen eindrucksvoll seine Bereitschaft, sich an vorderster Stelle zur Erhaltung des rheinischen Karnevalsbrauchtums in unserer Heimatstadt zu engagieren. Hierfür gebührt ihm öffentlicher Dank und Anerkennung. Dies möchte die Stadt heute durch die Ehrung mit den Stadtinsignien in Form des kleinen Stadtsiegels zum Ausdruck bringen“ führte der Stadtbürgermeister abschließend aus. Er überreichte Paul Ott das kleine Stadtsiegel, die entsprechende Urkunde sowie die Anstecknadel. Danach dankte der Stadtbürgermeister Hans Wilhelm dafür, dass dieser 13 Jahre die Vermietung der städtischen Grillhütte im Sport- und Freizeitzentrum wahrgenommen hat und überreichte ihm das Bleiglastfenster mit dem Stadtwappen. Ferner bedankte sich Eich bei Ruth Hartmann, Monika Mallmann und MdL Dr. Adolf Weiland für deren engagierten Einsatz als Vorsitzende im Pfarrgemeinderat, im Kirchenchor bzw. im Förderwerk Jugendzeltplatz mit einem Weinpräsent. Alle drei haben in 2011 ihre verantwortungsvolle Funktion abgegeben. Beim abschließenden Jahresausblick nannte Stadtbürgermeister Eich als herausragende  Aufgaben und Maßnahmen beispielhaft die Fortsetzung der Sanierung der historischen Stadtmauer an der Rheinfront (IV. Bauabschnitt), die Inbetriebnahme der neu errichteten Toilettenanlage am Parkplatz an der „Bramleystraße“, die Neuverpachtung der Rhenser Jagd, die Neugestaltung der Kreisels in Kooperation mit dem Rhenser Mineralbrunnen sowie die Fusionsüberlegungen zwischen der Verbandsgemeinde Rhens und der Verbandsgemeinde Untermosel. „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns Ende 2012 mehr der Lösungen als der Probleme erinnern dürfen, wenn wir uns unseren Optimismus, unseren Mut und unsere Begeisterung erhalten“ betonte der Stadtbürgermeister und forderte alle Anwesenden auf, sich auch in 2012 für die Belange der Stadt einzusetzen. Wie bei den vorangegangenen Neujahrsempfängen kamen auch diesmal die Sternsinger ins Rathaus. Anschließend erfolgte noch ein gemütliches Beisammensein, welches für einige Gäste erst in den Abendstunden endete.

Helmut Eich, Stadtbürgermeister

Weitere Fotos vom Neujahrsempfang finden Sie in der Bildergalerie.